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Vom On-land zum On-line: Neue Tools, um Geschäfte im Ausland zu machen.

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Unsere Art Business zu machen, verändert sich, nicht nur aufgrund der gesundheitlichen Notlage, die wir durchlebt haben. In diesen Monaten haben viele Unternehmen neue Tools erprobt, um die Beziehungen zu den eigenen Stakeholdern in der ganzen Welt zu pflegen: Videokonferenzen gehören in der Tat nun zu unserem Alltag, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben.

Jetzt, wo die Firmen ihre Arbeit wieder aufnehmen, ist es erforderlich, die während der Monate des Lockdowns erprobten Strategien zu konsolidieren und diese bewusster anzuwenden.

Benta Wiley (Oryoki) und Letizia Palladino (STUDIOTRE) berichten uns heute davon, wie wichtig es ist, einen kulturellen Ansatz in der Kommunikation mit ausländischen Kunden und Partnern zu verfolgen, insbesondere wenn unsere Calls zu Geschäftsverhandlungen werden.

Benta Wiley ist in Australien geboren und hat Architektur an der Technischen Universität in Mailand studiert. Seit über 20 Jahren hat sie sowohl als Designerin, als auch in der Welt der Kommunikation und des strategischen Brandings gearbeitet. Sie ist Mitbegründerin des Studios Between mit Sitz in Reggio Emilia, Mailand und Singapur, das zur Oryoki-Gruppe gehört.

Wie verändern sich die Beziehungen zu den Kunden in der digitalen Welt?
Unsere Generation hat in der Vergangenheit verschiedene Phasen des Übergangs vom On-land zum On-line erlebt. Bereits in der Vergangenheit haben wir die praktische Erfahrung gemacht, wie sich Kommunikationsmittel verändern können: Von den ersten PCs bis zur Entstehung des Internets, den ersten Handys zu den Smartphones, beeinflusst der technologische Zusammenhang schon immer die Interaktion, die mit unseren Stakeholdern besteht.

In diesen letzten Monaten haben wir darüber hinaus erlebt, wie die Technologie die Art des Inkontakttretens mit dem Kunden, den Partnern und den Lieferanten gestaltet und uns zwingt, die Geschäfts- und Marketinginstrumente neu zu definieren, die wir seit jeher bei Face-to-Face-Begegnungen gewohnt waren zu nutzen.

Vergessen wir nicht, dass im Mittelpunkt jeder Geschäftstätigkeit der Mensch steht, auch wenn wir aus der Ferne kommunizieren.

Wir unterhalten uns mit den Leuten genauso, wie wir es während der traditionellen Messen und Meetings gemacht haben. Der Unterschied liegt darin, dass es die digitale Art deutlich erforderlich macht, die Merkmale und den Stil der Unternehmenskommunikationsmittel zu ändern.

Wie müssen also die Kommunikationsmittel gestaltet werden?
Vor allem bedeutet Digitalisierung nicht, die Papierform zu nehmen und sie als Webversion zu speichern. Es bedeutet, auf eine andere Art und Weise zu denken. Jedes Tool entspricht einer genauen Customer Experience: Würde man je eine Website in derselben Logik planen, wie eine Power Point Präsentation?

Es braucht klare, einfache, sichtbare und wirksame Inhalte, die mit dem Gesprächspartner in Interaktion treten. Mit einem einzigen Wort: sie müssen „responsive“ sein … Und man darf nie vergessen, sich die richtigen Fragen zu stellen: Wie wird auf anderen Märkten kommuniziert? Wie wird der Brand tropicalisiert? Welche zwischensprachlichen Codes sind es, die sich entsprechend der Kultur des Ortes ändern?

Jedes Projekt wird durch ein spezielles Team mit sich ergänzenden Kompetenzen geleitet, das bereichsübergreifend handelt, um integrierte Lösungen und konkrete Ergebnisse zu liefern.

Kannst Du uns einige Beispiele eines Kommunikationsmittels nennen, das dafür geplant ist, dem On-line-Ansatz zu folgen?
Es gibt zwei Tools, die das Oryoki Team erprobt und die sich als sehr wirksam erweisen:

  • Digital Presentation – interaktive Präsentationen, wahrhafte Toolkits, die darauf ausgerichtet sind, über Daten und Bilder von der Marke und den Produkten zu berichten.
  • Capsule Video Collection – ein Video, das als Einführungsmoment nicht nur bei virtuellen Treffen, sondern auch beim E-Mail-Austausch, auf der Website und in sozialen Netzwerken verwendet werden kann. Das Video ist die Art von Inhalt, die im Web am meisten genutzt wird, und es ist das, was für ein größeres Engagement der Nutzer sorgt.

Letizia Palladino hegt seit jeher den Wunsch, die Barrieren zwischen den Menschen abzubauen, seien es sprachliche, kulturelle oder physische. Vor 23 Jahren gelang es ihr, diesen Wunsch auch auf beruflicher Ebene umzusetzen, als sie Sprachberaterin von STUDIOTRE wurde, dessen CEO sie heute ist.

Welches Geheimnis steckt dahinter, mit Kunden aus allen Sprach- und Kulturkreisen kommunizieren zu können?
Wenn wir mit ausländischen Kunden und Partnern Beziehungen aufbauen, müssen wir immer daran denken, dass diese Menschen eine andere Sprache, Kultur und andere Erfahrungen haben, die die Art formen, wie diese Menschen die Dienstleistungen und Produkte aufnehmen.

Häufig meinen wir, dass eine „Brückensprache“, wie beispielsweise Englisch, eine gute Lösung sei. Tatsächlich kann das Sprechen einer Sprache, die nicht unsere Muttersprache ist, zu Kommunikationsschwierigkeiten, zu Missverständnissen auf der sprachlichen und der Beziehungsebene führen, insbesondere dann, wenn man sich in einer Geschäftsverhandlung befindet.

Wenn dann die Geschäftsverhandlungen über die Technologie vermittelt wird – Zoom, Teams, WeChat oder jede andere Plattform – darf man nicht das Management all jener Aspekte unterschätzen, die mit der Metakommunikation zu tun haben, wie die Stimmlage, der Gesichtsausdruck und die Gestik, die eine wesentliche Rolle spielen und die von Kultur zu Kultur anders sind.

Das Geheimnis ist, die Inhalte unserer Kommunikation zu lokalisieren. Wie? Durch einen Perspektivenwechsel, durch die Verlagerung unseres Schwerpunktes von dem Produkt/der Dienstleistung, das/die wir den Menschen nahe bringen wollen, auf die Personen und ihren kulturellen Hintergrund.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich der Unterstützung eines Sprachberaters zu bedienen, um die Kommunikation im Hinblick auf die Kultur des Landes, in dem man neue Geschäfte machen möchte, zu kontextualisieren.

Welchen Support kann der Sprachberater konkret bei der Lokalisierung der Kommunikation leisten?
Stellen wir uns vor, wir müssten eine Geschäftsverhandlung mit potenziellen Kunden aus dem Nahen Osten führen. Der Sprachberater wird dazu raten, immer offene Fragen zu stellen, denn geschlossene Fragen, die mit „Ja/Nein“ beantwortet werden müssen, könnten problematisch sein.  „Nein“ ist nämlich ein Wort, das der Sprecher, wenn möglich, lieber vermeiden möchte. Verneinungen gelten in ihrer Kultur als abweisend und unsozial, da die Zielperson des „Nein“ sich unwohl dabei fühlen würde.

Digitale Kommunikation und Übersetzung: Welchen Ansatz hat der Sprachberater?
Bei der Beschreibung der Kommunikationsmittel hat Benta das Wort „responsive“ verwendet. Ein Begriff, den wir als Sprachberater als absolut zu uns gehörig empfinden. Die Entwicklung der Technologie mit der Ausbildung von Menschen stand immer schon im Mittelpunkt unseres Ansatzes der Problemermittlung.

Die Technologie erlaubt es uns nämlich, den Übersetzungsprozess zu vereinfachen und so dafür zu sorgen, dass der Kunde Zeit und Geld spart, wobei ihm Qualität und Vertraulichkeit garantiert werden.

Zum Beispiel können wir über den Einsatz von CAT Tools Werkzeuge, wie die digitale Präsentation oder Videos (mit Untertiteln oder Voice-over), übersetzen, indem wir direkt in der Ausgangsdatei arbeiten.

Welchen Vorteil hat das? Es lassen sich Zeiten und Ressourcen optimieren und insbesondere lassen sich typische Fehler des „Copy and Paste“ verhindern.

„Responsive“ zu sein, bedeutet auch, die Unternehmen bei der Wahl der richtigen Plattform zu unterstützen, damit sie Geschäftsverhandlungen oder Meetings durchführen können und die Lösung finden, um z. B. das Simultandolmetschen zu integrieren.

Wollen Sie entdecken, wie Sie gemeinsam mit STUDIOTRE und Oryoki Ihre Kommunikationsmittel von On-land auf On-line umstellen können?
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: [email protected]t| [email protected]

24 Jul, 20