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Die Übersetzer und Dolmetscher von morgen: Marta Marchesi

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Liebe Freunde von STUDIOTRE, im Februar haben wir Ihnen von den Träumen des Absolventen des Studiengangs in Fachübersetzungen und angehenden Übersetzers Carlo Branchini erzählt. Carlo gehört, zusammen mit Roberta Cappiello zu den Gewinnern eines Stipendiums der Universität Bologna, das wir anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens finanziert haben.

Heute möchten wir Ihnen die dritte Gewinnerin der Studienförderung vorstellen: Marta Marchesi.

Marta Marchesi | Angehende Dolmetscherin

Marta stammt aus einem in der Nähe des Lago di Iseo gelegenen Dorf in der Provinz Bergamo und hat 2019 Ihren Abschluss als Konferenzdolmetscherin gemacht. Ein Satz aus einem Gedicht von Albert Camus liegt ihr besonders am Herzen und dient ihr auch als Motto im Alltag: „Au milieu de l’hiver, j’ai découvert en moi une invincible été“ (In den Tiefen des Winters erfuhr ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt).

Marta ist Mitglied des PAP („Parola ai Professionisti“, ein Netzwerk für selbstständige Dolmetscher und Übersetzer), dessen Social-Media-Auftritte sie pflegt, und hat in den vergangenen Monaten zur Abrundung ihrer Ausbildung Finanzübersetzungs- und Onlinemarketingkurse besucht.

Warum hast du dich für einen Abschluss in Dolmetschen entschieden?

Der Entschluss ist nach und nach gefallen: Schon auf dem Gymnasium – ein wissenschaftliches Gymnasium mit linguistischer Orientierung – habe ich meine große Leidenschaft für Fremdsprachen entdeckt. Vor dem Abitur habe ich auf Anraten meiner Englischlehrerin den Open Day der Sektion für Moderne Sprachwissenschaften (SSLMIT) der Universität von Triest besucht und es war Liebe auf den ersten Blick: Die Universität und die Stadt haben mich buchstäblich im Nu erobert.

Während meines dreijährigen Studiengangs habe ich mich immer mehr in das Dolmetschen verliebt und … voilà, hier bin ich!

Was ist dein Traumziel und wie wird das Stipendium dir diesbezüglich helfen? 

Mein Traum, mein allergrößter Traum, ist es, als Dolmetscherin für die Vereinten Nationen zu arbeiten.

Während des Unterrichts an der SSLMIT machen wir häufig Simulationen von Dolmetschterminen bei Behörden oder Arztbesuchen. Das hat in mir den Wunsch geweckt, Dolmetscherin im Sozialbereich zu werden, ein Beruf mit ausgeprägt gemeinnützigem Engagement.

Ich möchte meine Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit stellen und ich möchte dieses Stipendium nutzen, um meine Ausbildung im Ausland zu vertiefen, was ich bereits während meines gesamten Bildungswegs getan habe.

Wenn ich daran denke, wo ich in 5 Jahren sein werde, dann stelle ich mir eine Marta vor, die sich ihren Fähigkeiten und Zielen bewusst ist … und einen Koffer in der Hand hat!

06 Apr, 20