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Die Übersetzer und Dolmetscher von morgen: Carlo Branchini

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Im Januar, liebe Freunde von STUDIOTRE, hatten wir das Vergnügen, Ihnen Roberta Cappiello vorzustellen, eine der Gewinnerinnen des Stipendiums der Universität Bologna, das wir anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens finanziert haben.

Heute möchten wir Ihnen Carlo Branchini vorstellen, ein weiterer Student, der die Studienförderung erhalten hat.

Carlo Branchini | Angehender Übersetzer 

Carlo kommt aus Medicina, einem kleinen Städtchen im Umland von Bologna und hat seinen Abschluss in Fachübersetzungen, Englisch und Spanisch gemacht. Während seines Studiums hat er sich immer von der Überzeugung leiten lassen, dass „der Aufstieg hart sein kann und es oft nicht ausreicht, den Kopf zu heben, um den Horizont zu sehen, doch sobald man den Gipfel erklommen hat, jede Anstrengung belohnt wird und dann der Spaziergang beginnt.“

Warum hast du dich für einen Abschluss in Fachübersetzungen entschieden? 

Schon in sehr jungen Jahren habe ich die Schwierigkeiten wahrgenommen, die Menschen oft haben, wenn sie miteinander reden und sich zu verstehen versuchen, und als ich anfing, Fremdsprachen zu studieren, habe ich begriffen, dass mein Weg der sein würde, Stimme und Stift zur Überwindung der Verständnisschwierigkeiten zu sein. Während des dreijährigen Studiums habe ich auch Russisch studiert, dann, während des zweijährigen Masterstudienganges, habe ich mich auf Englisch und Spanisch konzentriert.

Was ist dein Traumziel und wie wird das Stipendium dir diesbezüglich helfen? 

Mein Ausbildungsweg ist noch nicht abgeschlossen: Ich glaube, dass die Welt des Übersetzens so facettenreich ist, dass die Forschung auf diesem Gebiet nie aufhören wird und die Innovationen, vor allem die technischen, Teil des täglichen Lebens eines jeden Übersetzers sind.

Ich habe viele Ideen, und ich möchte das Wissen, das ich im ersten Teil meiner Ausbildung erworben habe, weiter ausbauen. Ich möchte meine Studienförderung nun nutzen, um an wichtigen internationalen Konferenzen teilzunehmen, wie beispielsweise die EAMT (Annual Conference of the European Association for Machine Translation), die NeTTT (New Trends in Translation & Technology) oder die Summer School on Cognitive Translation Studies der Universität Bologna, auf denen ich die wichtigsten Fachleute der Branche kennenlernen und mich mit ihnen auseinandersetzen kann.

Darüber hinaus gibt es einen Bereich, auf den ich mich besonders spezialisieren möchte, und zwar der der Übersetzungen für die Verlagsbranche, die meiner Meinung nach angesichts des hohen Grades an Kreativität, die sie erfordern, eine der größten Herausforderungen für einen Übersetzer darstellen. Ich finde es äußerst anregend, die stilistischen Herausforderungen eines Schriftstellers mit seinen sprachlichen und kulturellen Eigenheiten aufzugreifen und (zu versuchen) diese umzusetzen.

Ich bin davon überzeugt, dass es keine unüberwindbaren Hindernisse gibt, wenn man auf seine Leidenschaften hört und seinen Traum leben will.

 
27 Feb, 20