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Auf Entdeckungsreise zum „Land des Brasilholzbaums“.

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Der Sommer ist da und es ist Zeit zum Reisen. Von Europa bis in die USA, von Südamerika bis zum Mittleren Osten – jeder Fleck der Erde hütet einen riesigen Schatz unterschiedlicher Traditionen und Kulturen, die es zu entdecken gilt.

Wie viele von Ihnen haben Ihr Urlaubsziel für den Sommer bereits auserkoren?
Wenn Sie noch unschlüssig sind, wohin die Reise gehen soll, dann lassen Sie sich gesagt sein, dass der ursprüngliche Name eines Staates interessante Informationen über dessen Geschichte und Identität verbergen kann.

Heute wollen wir, liebe Freunde von STUDIOTRE, gemeinsam mit Ihnen eine kuriose Reise zu den Ursprüngen der Namen einiger Länder der Welt unternehmen und deren wortwörtliche Übersetzung kennenlernen.

Unser erstes Ziel ist „der wahre Norden“, wie Kanada auch gerne genannt wird: Der Name „Kanada“ selbst stammt wahrscheinlich vom Wort „kanata“ ab, das in der Sprache der Sankt-Lorenz-Irokesen so viel wie „Dorf“ oder „Siedlung“ bedeutet.

Die „Vereinigten Staaten von Amerika“ verdanken ihren Namen Amerigo Vespucci, dem ersten Entdecker, der begriff, dass die von Christoph Kolumbus entdeckten Länder mitnichten zu Ostindien gehörten.

México“ hingegen ist die vereinfachte spanische Version der Hauptstadt der Azteken Metztlixihtlico, was laut einiger Experten auf Nahuatl „Der Nabel des Mondes“ bedeutet.

Reisen wir nun weiter gen Süden in das „Land des Brasilholz-Baumes“, die „Terra do Brasil“, das heißt, Brasilien. Der Brasilholzbaum, mit wissenschaftlichem Namen Paubrasilia echinata, ist ein typischer Baum Brasiliens, aus dem ein wichtiger Farbstoff für die europäische Textilindustrie gewonnen wurde, bis dieser synthetisch hergestellt werden konnte. Dieser Farbstoff wurde von den Portugiesen aufgrund seines Rots, das der glühenden Kohle gleicht, „brasa“ (zu Deutsch „Glut“) getauft.

Uruguay heißt eigentlich „Republik Östlich des Uruguay“, wurde also nach dem Río Uruguay benannt, der wiederum seinen Namen wahrscheinlich den typischen Flussschnecken verdient, die in ihm leben. Auf Guaranì bedeutet Uruguay nämlich wortwörtlich „Schneckenfluss“ und setzt sich aus „y“ für „Wasser“ und „urugua“ für „Schnecken“ zusammen.

Die Pfahlbauten in der Nähe des Maracaibo-Sees erinnerten Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci an Venedig, wodurch angeblich der Name „Klein-Venedig“, also „Venezuela“ entstanden sei.

Auf Ihren Reisen durch Nord- und Südamerika haben Sie weitere sprachliche Kuriositäten über Ihre Ziele erfahren? Teilen Sie diese doch mit uns, indem Sie uns eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht auf unserer Facebook-Seite hinterlassen.
Wenn Sie wissen möchten, wohin die Reise von STUDIOTRE als Nächstes geht, dann folgen Sie uns weiterhin!

** Die Infografik, von der die Bilder stammen, wurde von Credit Card Compare erstellt

12 Aug, 19

 

 

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