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Linguizismus: eine neue Form der Diskriminierung?

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Vom Prinzip der Logophobie, also der Angst, vor einem Publikum zu sprechen, hat wohl jeder einmal gehört, seit einiger Zeit taucht jedoch immer häufiger der Begriff „Linguizismus“ auf, mit dem man, bisher noch nicht öffentlich anerkannt, eine Form der Diskriminierung meint, die darauf basiert, wie eine Person spricht. 

Es handelt sich dabei nicht einfach um ein Verhöhnen aufgrund von Fehlern in der Aussprache, sondern eine echte Diskriminierung von Minderheitensprachen, regionalen oder ausländischen Akzenten. Diese Herabsetzung kann in ein echtes Stigma und in wahre Hindernisse ausarten – auch unter Muttersprachlern der gleichen Sprache. 

Unterstrichen wird dies auch durch eine amerikanische Studie, die auf der Webseite „Uniting Ambition“ zu finden ist und laut der 80 % der Arbeitgeber sich von regionalen Akzenten der Bewerber beeinflussen lassen und dementsprechende diskriminierende Entscheidungen fällen. Weiterhin gab ein Drittel der Bewerber an, dass sie versuchen, ihren Akzent zu verbessern und ihren Tonfall zu „neutralisieren“, um bei Bewerbungsgesprächen einen guten Eindruck zu machen.

19 Sep, 18

 

 

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